Aktion gegen Blockierer: EnBW führt Zeitkomponente ein

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HPC-Ladepark in Stuttgart
Bild: EnBW / Endre Dulic

Die EnBW führt zum 2. November 2020 eine Zeitkomponente bei allen “mobility+” Ladetarifen ein und möchte damit dauerladende Blockierer an Ladestationen vertreiben. Nach Ablauf von vier Stunden werden 0,0975 Euro pro Minute berechnet. Damit dieser Zuschlag nicht ins Uferlose wächst, hat EnBW einen “Kostenairbag” installiert. Maximal wird ein Blockierzuschlag von 11,70 Euro pro Ladevorgang in Rechnung gestellt. Der zeitliche Zuschlag fällt für alle Ladestationen an, sowohl AC als auch DC/HPC – unabhängig davon, ob es sich um EnBW-eigene Standorte handelt oder um die von Roamingpartnern.

„Schnell. Überall. Ein Preis. Das sind die drei Grundprinzipien unseres EnBW HyperNetzes.“, erklärt Vertriebs-Chef Timo Sillober. „Wir wollen sicherstellen, dass E-Autofahrer/-innen immer einen freien Ladepunkt in der Nähe finden. Als Deutschlands größter und bester E-Mobilitätsanbieter tragen wir hier eine besondere Verantwortung. Gleichzeitig appellieren wir auch weiterhin an ein solidarisches Verhalten aller E-Mobilist/-innen, Ladepunkte nach beendetem Ladevorgang wieder freizugegeben. Davon profitieren alle und damit tragen alle zum Erfolg der Elektromobilität bei.“

Das übrige Tarifmodell der EnBW bleibt vorerst unverändert.