Auch toom Baumärkte bekommen Ladestationen der EnBW

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HPC-Ladepark in Stuttgart
Bild: EnBW / Endre Dulic

Für Timo Sillober, CSO von EnBW, sind Baumärkte ideale Standorte für Schnellladestationen: „Es ist einfach praktisch, wenn man nach einem kurzen Einkauf mit dem vollbepackten Einkaufswagen zum Auto kommt und es schon geladen ist. So braucht man sich über Akkustand und Reichweite keine Gedanken machen.”

An 30 von insgesamt 330 toom-Standorten in Deutschland will die EnBW nun High Power Charger (HPC) installieren. Diese bieten bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung per CCS-Stecker. Moderne Elektroautos können an diesen HPC-Stationen 100 Kilometer Reichweite in weniger als 10 Minuten laden. Wird der EnBW-eigene Tarif “mobility+” genutzt, kostet eine Kilowattstunde derzeit 0,48 Euro.

Kooperationen mit Baumärkten sind für die EnBW nicht neu: Auch an mehreren “hagebaumarkt” Filialen finden sich Ladestationen des Unternehmens. Für Betreiber von Ladestationen besteht eine große Herausforderung im Netzausbau im Sichern attraktiver und kostengünstiger Standorte. Neben teuren A-Lagen wie Autobahn-Raststätten benötigen die Betreiber auch Varianten mit geringerer Pacht.

„Im Durchschnitt nehmen wir momentan täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb“, so Sillober. „Neben Raststätten und Tankstellen entlang von Autobahnen sind vor allem auch Knotenpunkte im und um den urbanen Raum herum wichtige Standorte, um hohe Ladeleistungen zur Verfügung zu stellen. Genau hier wird sie benötigt– und ist damit insbesondere für Nutzer:innen wichtig, die keine private Ladestation zu Hause haben.“