Deutsche Telekom beendet Roaming mit E.ON

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Telekom Ladestrom App und RFID-Karte
Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat das Roaming mit E.ON/Virta in Deutschland beendet. Somit können Kunden des “Telekom Ladestrom”-Angebotes vorerst nicht mehr an öffentlichen Ladestationen von E.ON/Virta laden. Betroffen sind auch rund 70 Raststätten der Tank & Rast Gruppe, an denen E.ON mit Typ2, CCS und CHAdeMO ausgerüsteten Ladestationen betreibt. Nicht betroffen sind dagegen Raststätten, die mit Stationen von Ionity, Innogy oder EnBW ausgestattet sind.

Hohe Roamingkosten Grund für Kooperationsende

Begründet wir das Aus für die Zusammenarbeit mit den aktuellen “Rahmenbedingungen”. Gemeint sein dürften die von E.ON aufgerufenen Preise für Roamingpartner. Nach Informationen der auf Elektromobilität spezialisierten Unternehmensberatung EV ANGELS (zu der auch emobly gehört) zählt E.ON derzeit zu einem der teuersten Anbieter von B2B-Ladestrom in Deutschland.

Bei denjenigen, die die E.ON-Ladestellen mit dem Telekom Ladestrom genutzt haben und möglicherweise gern weiter genutzt hätten, möchten wir uns dafür entschuldigen, dass wir unser Angebot an diesen Ladestellen zurzeit nicht aufrechterhalten können.

Statement der Deutschen Telekom

Die Zusammenarbeit der Telekom mit anderen auf Hubject geführten Partnern wie Allego, EnBW, Ionity und Innogy wird unverändert fortgeführt. Bis 31.03.2019 gilt ein Einführungspreis von 0,02 Euro pro Minute (AC und DC). Das Preismodell für den Zeitraum danach ist noch nicht bekannt. Perspektivisch angekündigt wurde eine Erweiterung des Angebotes um weitere Roamingpartner wie Ladenetz.