Deutschland überholt Norwegen beim E-Auto. Naja. Ein bisschen.

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In den Emobilitätsmarkt kommt Bewegung. Vor allem in Deutschland steigt die Nachfrage nach E-Autos, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Die neueste Analyse des Center of Automotive Management (CAM) zeigt beachtliche Entwicklungen auf dem Automobilmarkt. Zwar wird für Deutschland eine Art Mini-Comeback des Diesels festgestellt (1. Jahreshälfte 2019: 33% Marktanteil gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018: 32,1 %).

Daneben ist aber der Anteil der Elektroautos in Deutschland gegenüber dem Vorjahr signifikant gewachsen.

Wachablösung: Deutschland in reinen Zahlen jetzt auf Platz 3 vor Norwegen (!)

Während in der ersten Jahreshälfte von 2018 nur 34.000 elektrische Autos (BEV und PHEV) neu zugelassen wurden, waren es in der ersten Jahreshälfte 2019 bereits 48.000 Fahrzeuge. Das ist ein Anstieg von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das ist insofern bedeutend, als dass sich Deutschland damit weltweit um einen Platz nach vorne kämpft, was den Verkauf von E-Fahrzeugen betrifft. Mit einem Vorsprung von gerade mal 4.000 Neuzulassungen landet Deutschland damit – in absoluten Zahlen – zum allerersten Mal sogar vor der Elektroauto-Nation Norwegen auf Platz 3.

Beim Marktanteil von Elektroautos unangefochtener Spitzenreiter: Norwegen

Weitere wichtige Ergebnisse aus dem Bericht:

  • Die Absatzzahlen elektrischer Fahrzeuge in China (+ 52% MA) und in den USA (+20% MA) steigen weiter, während der Automobilmarkt insgesamt in beiden Nationen stagniert
  • Weltweit sinken die Anteile von Plugin-Hybriden (PHEV), echte Elektroautos (BEV) hingegen können deutlich zulegen
  • Norwegen bleibt, trotz verlangsamtem Wachstum, mit einem Marktanteil elektrischer Fahrzeuge von 56% bei den Neuzulassungen weltweit das Elektroauto-Land Nummer 1