First Look: der BYTON M-Byte (Concept)

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4,85 Meter Länge, 1,94 Meter Breite, 2,1 Tonnen. Geplanter Verkaufspreis: 45.000 US-Dollar. Die ersten Serienmodelle sollen Ende 2019 vom Band laufen. Nach China und den USA 2020 wird es ihn dann vermutlich 2021 auch in Europa geben. Vorbestellungen sollen laut letzten Informationen (Stand 22. Oktober) Ende 2019 möglich sein.

 

Der M-Byte ist das erste von drei geplanten Modellen, das der chinesische Konzern Future Mobility Corporation unter der neugegründeten Marke Byton auf den Markt bringen will. Dazu haben die Chinesen zahlreiche Deutsche angeworben, darunter Carsten Breitfeld, der für BMW in München den i8 entwickelt hat.

Im vergangenen Monat hat Byton eine Kooperation mit Bosch in Düsseldorf für die Bereiche Antriebsstrang-, Bremssystem- und Fahrerassistenz-Systeme unterzeichnet. Beide Partner wollen Technik austauschen sowie in Bereichen wie zum Beispiel Markenwerbung, Produktmarketing, Technologieförderung, Qualitätstraining zusammenarbeiten.

Byton-Firmensitz ist die ostchinesische Metropole Nanjing. Hier sollen bald 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produziert werden. (Bildquelle: Byton)

Im Sommer hatten wir Gelegenheit, M-Byte-Konzeptauto auf der Byton-Roadshow zu begutachten. Herausgekommen ist ein kurzer Film, der die Besonderheiten des SUV beleuchtet. Rund 80 Prozent der Features, die in diesem Show-Wagen präsentiert wurden, sollen sich im späteren Serienmodell wiederfinden.

Hingucker und Herzstück wird dabei das 1,25 Meter lange Display sein, das sich über das gesamte Armaturenbrett hinweg zieht und in allen Modellen zur Grundausstattung gehört. “Wir sehen das Fahrzeug nicht als Auto, sondern als Smart-Device”, so Produkt-Manager Martin Schlierf im Gespräch (Video).

1,25 Meter lang und 25 Zentimeter hoch – unterhalb des Displays befindet sich eine Kamera zur Navigation per Handbewegung. (Bildquelle: Byton)

In der Basiskonfiguration bietet der M-Byte 220 kW Leistung und eine Akku-Kapazität von 71 kWh. Damit soll eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer (WLTP) erreicht werden. In der gehobenen Klasse bietet der Wagen 350 kW bei einer Kapazität von 95 kWh. Hier sollen bis zu 520 Kilometer möglich sein. Eine halbe Stunde soll ein Ladezyklus auf 80 Prozent benötigen.

Die Byton-Modelle sollen autonom auf Stufe drei fahren können und sich per Software-Update auf Stufe vier aufrüsten lassen.