Gerüchte um Apple Auto verdichten sich

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Deutscher Porsche-Ingenieur abgeworben. Produktion soll 2024 anlaufen.

Auch wenn man Gerüchten rund um Apple stets skeptisch gegenüber stehen sollte, so lassen Frequenz und Deutlichkeit der Meldungen in den letzten Monaten darauf schließen, dass der iPhone-Bauer tatsächlich größere Pläne verfolgt, als lediglich Navigations-Software für fremde Autos zu schreiben.

Erst im Januar hatte der koreanische Autobauer Hyundai überraschend verkündet, in Gesprächen mit Apple zu stehen. Eine Meldung, die man Tage später wieder relativierte. Jetzt wurde bekannt, dass Apple offenbar 3,6 Milliarden US-Dollar in die Hyundai-Tochter Kia investieren will.

Wie Bloomberg meldet, sehen die Pläne vor, mit der Produktion eines Apple-Fahrzeuges im Jahr 2024 am Kia-Standort im US-Staat Georgia zu beginnen. Noch im selben Jahr sollen dort 100.000 Fahrzeuge vom Band rollen. Eine entsprechende Kooperation könnte schon bald, die Rede ist vom 17. Februar vereinbart werden.

Parallel zum Bloomberg-Bericht meldet Business Insider, Apple habe Manfred Harrer, den Leiter der Fahrwerkentwicklung bei Porsche abgeworben. Harrer verantwortete die Cayenne-Produktlinie und gilt als einer der besten Ingenieure bei Volkswagen.

Die neuen Gerüchte decken sich mit früheren Berichten, wonach Apple an einem Elektroauto mit komplett neuer Akku-Technologie arbeitet, das 2024 in Produktion gehen soll.

emobly meint: Bei aller Euphorie über die neuen Meldungen mahnen wir zur Vorsicht. Das Apple-Projekt „Titan“ hat seit seinem Bestehen 2014 schon viele Höhen und Tiefen durchlebt. Apple ist bekannt dafür, selbst kurz vor der Marktreife Produkte in letzter Minute wieder einzustellen.