Höhere Kaufprämie: Welche Elektroautos jetzt besonders attraktiv sind

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Quelle: Shutterstock

Nach monatelangem Warten tritt bald endlich der erhöhte Umweltbonus für Elektrofahrzeuge in Kraft. Wir stellen Euch die Fahrzeuge vor, die durch die höhere Prämie ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Reine Elektroautos bis 40.000 € Nettolistenpreis bekommen 6.000 € Förderung, liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 € und 65.000 €, gibt es 5.000 € Förderung. Bisher betrug die Förderung nur 4.000 € und es gab keine Staffelung, sondern nur eine Preisobergrenze von 60.000 € Nettolistenpreis. Alle weiteren Infos zur neuen Prämie findet Ihr hier.

Die besten Modelle

Wir beschränken uns hier auf Fahrzeuge, die sofort verfügbar sind, Modelle wie der Opel Corsa-e oder der VW ID.3, die zwar versprechen interessant zu sein, aber noch nicht gekauft werden können, lassen wir außen vor.

Hyundai Kona/ Kia e-Niro 64 kWh

Kia e-Niro
Foto: Kia Motors

Hyundai Kona und Kia e-Niro sind technisch identisch, sie unterscheiden nur in einigen Details, deswegen haben wir hier beide aufgeführt. Der wichtigste Unterschied ist wohl das Platzangebot, der Niro bietet nämlich 100 bzw. 300 Liter (bei umgeklappter Rückbank) mehr Kofferraumvolumen als der Kona. Die Preise sind fast identisch, nach Abzug der neuen Prämie kostet der Kona 35.280 € und der Niro 32.520 €, beide kratzen im Realbetrieb knapp an 400 km Reichweite.

Renault Zoe 41 kWh

Renault Zoe ZE 50
Foto: Jana Höffner

Renaults Kompaktwagen ist der Klassiker unter den Stromern. Mit 41 kWh Kauf-Batterie und CCS-Anschluss startet sie nach Abzug der Prämie bei 24.510 €. Die kleinere Batterie spart im Vergleich zur 52 kWh Variante 2.000 € – wer auf ein bisschen Reichweite verzichten kann, spart am besten da, auch die 250 km Realreichweite der kleineren Batterie reichen vollkommen aus. Wichtiger ist ohnehin der CCS-Anschluss, der bringt unterm Strich mehr als 11 kWh extra.

Tesla Model 3 SR+

Tesla Model 3 in rot
Foto: Tesla, Inc.

Der Einstiegs-Tesla kostet nach Abzug der Förderung 40.200 €. Die Variante Standard Range Plus ist ein guter Kompromiss, weil das Fahrzeug immer noch langstreckentauglich ist, durch eine kleinere Batterie und den Verzicht auf Allradantrieb aber bedeutend billiger als die anderen Varianten.

Auf die 6.300 € teure Autopilot-Option könnt Ihr getrost verzichten, die wichtigsten Funktionen sind sowieso serienmäßig an Bord viele der Features im Paket „volles Potential für autonomes Fahren“ sind entweder noch gar nicht verfügbar oder noch nicht ausgereift.

Real sind etwa 250 Kilometer komfortabel mit einer Akkuladung machbar – das reicht, um bequem zum nächsten Supercharger zu kommen.

Volkswagen e-Up

neuer VW e-Up
Foto: Volkswagen AG

Der kleinste VW kostet 21.975 € – vor Abzug der Förderung. Zwei Optionen solltet ihr unbedingt wählen: Das Fahrassistenzpaket (sonst habt ihr nicht mal einen Tempomat) und den CCS-Schnellladeanschluss – gerade für Stadtbewohner ohne feste eigene Lademöglichkeit ist es sehr nützlich, in kurzer Zeit viel Strom laden zu können. Die Werksangabe von 260 Kilometern haben wir in unserem Fahrtest problemlos erreicht, bei zügiger Fahrweise sind immerhin noch 170 Kilometer drin. Mit diesen beiden Optionen kostet der e-Up nach Abzug der Kaufprämie 16.525 €.