Kampf ums Laden: Aral beschleunigt Schnelllader-Ausbau

0
Ladestation von Aral pulse
Ladestation von Aral pulse / Bild: Aral AG

Die Verbreitung von Elektroautos in Deutschland nimmt rapide zu, nun gilt es für etablierte Unternehmen Marktanteile zu verteidigen. Zu diesen gehört ARAL, der Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft. Dort schaltet man nun auf einen wesentlich aggressiveren Expansionskurs als Ende 2020 angekündigt. Bis Ende 2021 sollen nach neuen Planungen des zu BP gehörenden Unternehmens 500 Ladepunkte mit je 350 Kilowatt Ladeleistung an mehr als 120 Standorten in Betrieb sein.

 „Unser E-Angebot nimmt Fahrt auf. Wir werden die Anzahl unserer Ladepunkte in diesem Jahr verfünffachen“, berichtet Aral Vorstand Patrick Wendeler. „Angesichts der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist die Zeit reif, auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen.“

Neuer Markenname “Aral pulse” wird eingeführt

Aral vereint ab sofort alle Aktivitäten im Bereich E-Mobilität unter dem neuen Namen Aral pulse. Die Einführung einer neuen Marke unterstreicht die Bedeutung der Elektroautoladung für das zukünftige Geschäft von Aral. „Wir möchten unseren Kunden mit E-Fahrzeug das schnellste und gemessen an ihren hohen Ansprüchen beste Netz an Ultraschnellladesäulen in Deutschland offerieren. Kombiniert mit unseren weiteren verlässlichen Services an unseren Tankstellen sorgen wir für ein rundum gelungenes Kundenerlebnis.“, ergänzt Patrick Wendeler.

Direktkunden bezahlen 0,69 EUR/kWh – bald auch per NFC

Das Laden bei Aral pulse kostet für Direktkunden derzeit 0,69 EUR pro Kilowattstunde bei Bezahlung per Smartphone (via QR-Code). Zukünftig soll es auch möglich sein, mit einer NFC Kreditkarte bzw. Apple Pay/Google Pay direkt an der Ladestation zu bezahlen. Darüber hinaus werden verschiedene Roaming Partner unterstützt.