Keine Ausreden mehr – Tiefpreise bei E-Autos

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Das Totschlagargument “E-Autos sind viel zu teuer” kann in die Mottenkiste. Dank Förderungen und Umsatzsteuersenkung werden einige rein elektrische Fahrzeuge zum Schnäppchen. Wer jetzt noch einen alten Verbrenner kauft, wird sich bald ärgern.

Vierfache Förderung – 10.000 Euro sind locker drin

  1. Umweltbonus / Innovationsprämie: Für rein elektrische Autos mit einem Nettolistenpreis (also ohne Steuer) von unter 40.000 Euro gibt es satte 9.480 Euro (brutto, inkl. Steuer) als Förderung. 3.480 Euro werden sofort vom Kaufpreis abgezogen, 6.000 Euro gibt es nachträglich vom Staat aufs Konto.
  2. Niedrigere Mehrwertsteuer: Für Auslieferungen bis 31.12.2020 gilt der gesenkte Steuersatz von 16% (danach wieder 19%). Das macht locker einige hundert Euro Ersparnis aus. Der Vorteil: Die Ersparnis wirkt sofort auf den Kaufpreis, keine Antragsunterlagen notwendig.
  3. Geld für Fußgängerschutz: 100 Euro zusätzlich gibt es vom Staat, wenn das Elektroauto einen akustischen Fußgängerschutz (AVAS) hat.
  4. Keine Kfz-Steuer: Reine E-Autos sind von der Kfz-Steuer befreit.

Diese E-Autos sind wahre Schnäppchen

Platz 1: Der smart fortwo EQ kostet unter 12.000 Euro nach Abzug aller Förderungen. Damit wird der wendige, kompakte Stadtflitzer zum wirklichen Preiswunder. Für 650 Euro mehr gibt’s den Viertürer, für 3.200 Euro Aufpreis die Cabrio-Variante. Die Reichweite des Smart fortwo EQ mag mit 150 Kilometern nicht riesig sein, aber für die meisten Fahrer*innen reicht das üppig aus in Stadt und Umland. Tipp: Verschiedene Händler anfragen, z.B. über CarWow. Der Preis kann so auf um die 10.000 Euro sinken. Lieferzeit: ca. 5 Monate

Platz 2: Der VW e-Up kostet 12.400 Euro nach Abzug der Förderung und bietet satte 252 km WLTP-Reichweite. Mit der CCS-Ausstattung kann der e-Up sogar schnell geladen werden mit bis zu 40 kW Leistung. Achtung: Aufgrund der langen Lieferzeit (7-8 Monate) kommt der e-Up nicht in den Genuss der gesenkten Mehrwertsteuer, da ab Januar nach jetzigem Stand wieder 19% fällig werden.

Platz 3 ist doppelt belegt: Beim Opel Corsa-e müssen nach Abzug der Förderung noch 19.700 Euro bezahlt werden. Dafür gibt es 330 km WLTP-Reichweite und CCS-Schnellladung. Lieferzeit: 5 Monate. Sehr ähnliche technische Daten (340 km WLTP-Reichweite, 100 kW Ladeleistung) hat der Peugeot e-208. Dieser kostet mit 20.200 Euro etwas mehr als der Opel und hat eine Lieferzeit von 5-6 Monaten. Hier wird es knapp in Hinblick auf die gesenkte Mehrwertsteuer.

Auch das Tesla Model 3 wird deutlich günstiger

In einer anderen Fahrzeug- und Preisklasse spielt das Tesla Model 3 freilich mit. Aber Dank neuer Förderung und Mehrwertsteuersenkung wird auch der Wagen aus Kalifornien erschwinglicher: Unter 38.000 Euro kostet das Einstiegsmodell. Die Wartezeit soll 2-3 Monate betragen.

Geldverbrenner Diesel und Benzin

Die starke Förderung zur Senkung des Kaufpreises von E-Autos ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Auch der Betrieb ist deutlich günstiger. So sind die Kosten pro 100 Kilometer Strecke rund 25%, regelmäßig auch 50% niedriger als bei Verbrennern. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sowohl das Laden zu Hause als auch Unterwegs (siehe Ladekarten Kompass!) günstiger ist als Tanken von Diesel und Benzin. Außerdem entfallen Arbeiten wie Ölwechsel beim Service und sogar die Hauptuntersuchung bei TÜV, DEKRA oder KÜS ist günstiger, da es keine Abgasuntersuchung gibt. Zudem gewähren Kommunen Vorteile beim Parken. In München z.B. parken Elektroautos (mit E-Kennzeichen) 2 Stunden gratis.