Meilenstein: 500. Ladestation auf der Autobahn eröffnet

IONITY Ladestationen Spessart Nord
Bild: Autobahn Tank & Rast GmbH

Das Unternehmen Tank & Rast betreibt in Deutschland gut 400 Raststätten entlang des Autobahnnetzes. Heute wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht: Auf der Raststätte Spessart Nord (A3) wurden vier Ultra-Schnellladestationen (CCS-Standard) des Anbieters IONITY eröffnet. Damit stehen nun an rund 320 Raststätten insgesamt 500 Ladestationen zur Verfügung.

Nach Unternehmensangaben soll der Ausbau in den kommenden Monaten verstärkt weitergehen. In der ersten Ausbauwelle wurde von den Betreibern EnBW, E.ON und innogy jeweils eine Ladestation mit 50 kW Leistung installiert.

Beim weiteren Ausbau setzt Tank & Rast nun auf Ladeleistungen von 150 bis 350 kW. Aktuelle Elektroautos wie das Tesla Model 3 oder der Audi e-tron können dort mit bis zu 200 bzw. 150 kW Leistung laden. Das Aufladen von 100 Kilometer Reichweite dauert dann rund 8-10 Minuten.

Screenshot: Ladepunkte bei Tank & Rast

Dichtes Netz, komplexe Nutzung

In fast allen Regionen Deutschlands ermöglicht das Ladenetz an Raststätten inzwischen aus infrastruktureller Sicht das Fahren längerer Strecken. Verbesserungspotential gibt es jedoch bei Nutzbarkeit der Stationen:

Die vier oben genannten Energieunternehmen verbauen unterschiedliche Ladestationen ohne einheitliche Zugangswege. Während bei den von innogy und E.ON betriebenen Standorten zwingend eine App zum Ladestart- und -stopp notwendig ist (und Mobilfunkempfang!), kann bei IONITY und EnBW auch per RFID-Chip/-Karte geladen werden.

Auch unterscheiden sich die Ad-hoc Tarife für die spontane Nutzung und die von den Betreibern angebotenen Roaming-Möglichkeiten. So ist beispielsweise das Angebot GET CHARGE der Telekom bei E.ON-Stationen nicht nutzbar.