Nun auch in Deutschland: Schnelllader direkt neben Zapfsäulen

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Inbetriebnahme der neuen E-Ladesäulen an der Raststätte Werratal Süd / Bild: Tank & Rast

Zumindest an der Autobahn-Raststätte Werratal Süd (A4) hat das Suchen der Elektroauto-Ladestationen ein Ende. Dort befinden sich diese von heute an gleichberechtigt neben den Zapfsäulen für Benzin und Diesel unter dem Tankstellen-Dach. Der sich immer weiter beschleunigende Wandel zur elektrischen Mobilität wird immer deutlicher spürbar, nun auch bei der ersten Raststätte der Tank & Rast Gruppe.

Betrieben werden die vier Ladestationen von der EnBW. Drei Stationen bieten eine Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt per CCS-Stecker, eine vierte Ladestation verfügt über CCS (bis 150 Kilowatt), CHAdeMO und Typ 2 Anschlüsse.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), erklärte anlässlich der Inbetriebnahme: „Die Elektroladestationen in Werratal Süd zeigen deutlich, dass die Elektromobilität zunehmend den Stellenwert der klassischen Antriebsarten erreicht. Das ist ein wichtiges Signal für all diejenigen, welche auf die Elektromobilität umsteigen wollen. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Tank & Rast ist inzwischen eine flächendeckende Ladeinfrastruktur auf der Autobahn entstanden. Auch in Zukunft werden wir als BMVI den Ausbau der Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht umsetzen.“

„Wir haben bereits vor Jahren erkannt, dass eine flächendeckende Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen wichtig für die Akzeptanz und damit den Erfolg der Elektromobilität ist. Mit der Zusammenlegung von Ladeinfrastruktur und klassischen Antriebsarten unter ein Dach erfolgt für uns der logische nächste Schritt, Elektromobilität unseren Kunden noch attraktiver anbieten zu können“, so Peter Markus Löw, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Tank & Rast Gruppe.