Rückrufaktion für den Jaguar I-Pace

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Jaguar I-PACE Global Drive, Portugal, 2018

Nach der Rückrufaktion für den Audi e-tron muss nun auch Jaguar seinen I-Pace zurück in die Werkstatt holen. Der Grund: Ein Problem mit den Bremsen.

Wie aus einer Mitteilung der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hervorgeht, muss Jaguar seinen ersten Elektro-SUV zurück in die Werkstatt holen. Betroffen sind rund 3.000 Fahrzeuge der Baureihen 2019/20.

Der Grund ist offenbar ein Problem mit der Bremse. Die funktioniert beim I-Pace nur im Zusammenspiel von Rekuperation und Scheibenbremse. Beim Ausfall des elektrischen Systems könnte es laut der US-Behörde zu Verzögerungen kommen bis die Scheibenbremsen greifen.

Das Problem lässt sich laut Hersteller durch ein Software-Update beheben. Da der I-Pace nicht Over-The-Air (OTA)-Update-fähig ist, müssen die Fahrzeuge zurück in die Werkstatt. Ab Juli sollen I-Pace-Besitzer von Jaguar angeschrieben werden, um die Software nachzubessern.

Die Rückrufaktion von Jaguar kommt zeitgleich mit einer Rückrufaktion von Audi. Wie beim Audi e-tron handelt es sich beim Jaguar I-Pace um das erste vollelektrische Automobil des britischen Traditionsherstellers. Zusammen genommen sind bei Audi und Jaguar damit rund 10.000 Fahrzeuge betroffen.