Shell baut Ladenetz in Deutschland massiv aus

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Quelle: Shell

Shell macht seine Ankündigung von 2019 wahr und baut sein Ladenetz in Deutschland massiv aus. Geplant sei eine Verdoppelung der Schnellladesäulen vor allem im Norden der Republik.

Manchmal reibt man sich die Augen aber es sieht tatsächlich so aus, als ob ausgerechnet ein Ölkonzern zu den größten Gewinnern der Verkehrswende werden könnte. Shell erhöht seine Investitionen in die Elektromobilität. Von 100 neuen Ladepunkten ist die Rede. Darunter sollen auch 40 Ultraschnellladesäulen mit bis zu 175 kW-Leistung geplant sein.

Als Partner auf Energieanbieterseite fungiert die EnBW, die bereits an zahlreichen Autobahn-Raststätten Schnelllader mit 50 kW Leistung betreibt. Die neuen HPC-Ladestationen werden unter der Marke „Shell Recharge in Kooperation mit EnBW“ vermarktet.

In Großbritannien, den Niederlanden und China sind bereits mehrere HPC-Stationen unter der Marke „Shell Recharge“ in Betrieb. Mitte Dezember hatte Shell seine ersten deutschen HPC-Lader in Betrieb genommen (emobly berichtete).

Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und Schweiz (Foto: Shell)

Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Strategie des niederländisch-britischen Mineralölkonzerns kündigte bereits im Frühjahr 2019 an

“Im Zusammenspiel mit unserem Shop- und Serviceangebot schaffen wir so ein völlig neues Erlebnis für dieses Kundensegment und unterstützen damit auch den künftigen Ausbau der Elektromobilität. Die ersten 50 Stationen sind nur der Anfang.”.