Tesla öffnet alle niederländischen Supercharger für Fremdmarken

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Supercharger in Berlin-Schöneberg
Foto: EUREF AG © Andreas Schwarz

Über Nacht geschah es: Nachdem TESLA bereits seit November 2021 einen Versuch mit einzelnen Superchargern-Standorten in den Niederlanden startete, die fortan auch mit Fahrzeugen anderer Marken nutzbar waren, wurde nun das gesamte Netz im Nachbarland geöffnet.

An den gut 40 Standorten kann nun jedes Elektroauto mit verbauter CCS-Buchse geladen werden. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich über die Tesla-App für Android oder iOS; Ladekarten gibt es nicht. Anders als für Tesla-Besitzer*innen subventioniert Tesla die Ladetarife jedoch nicht. Pro Kilowattstunde werden 0,69 Euro berechnet, analog z.B. der anderen großen niederländischen Anbieter FASTNED und ALLEGO. Niederländische Kunden können den Preis mit einem Abo, welches 13 Euro monatlich kostet, jedoch auf 0,27 Euro/kWh senken – dies entspricht dem Preis, den auch Tesla-Besitzer*innen bezahlen.

In Norwegen und Frankreich laufen weitere Tests mit einzelnen Stationen. Auch in diesen beiden Ländern dürfte bald die Öffnung des gesamten Supercharger-Netzes bevorstehen. Unklar ist, wann eine Öffnung in Deutschland ansteht. Erste Tests für einen solchen Schritt liefen und laufen auch hierzulande bereits.

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