Vattenfall: InCharge Deutschland startet neuen Ladetarif

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InCharge Ladestation
Foto: Vattenfall Sales Europe

Zuletzt war es sehr still geworden um einen der einstigen Pioniere der Elektromobilität in Deutschland. Vattenfall war einer der ersten Anbieter von Ladestationen sowie einer Ladekarte, stoppte jedoch den Vertrieb – offenbar aufgrund von Problemen in der Abrechnung: Kunden konnten quasi mehrere Jahre lang kostenfrei laden. Die alten Ladekarten werden daher zum 31.01.2020 abgeschaltet.

Nun startet das Unternehmen sein internationales Ladetarif-Angebot InCharge in Deutschland neu. Ab sofort können – nach mehrmonatiger Pause – wieder Ladekarten bestellt werden. Positiv am neuen Angebot ist die gestiegene Zahl an Roaming-Partnern. Konnte die alte Vattenfall-Karte im Roaming nur bei Stromnetz Hamburg, dem Ladenetz sowie EV-Box genutzt werden, kommen nun u.a. Innogy, E.ON, EnBW, Allego und Ionity hinzu.

“Einheitstarif” mit zig Ausnahmen

Zwar spricht InCharge davon, dass einheitlich für DC 0,59 EUR/kWh und für AC 0,39 EUR/kWh berechnet werden, jedoch trifft dies in der Praxis nur selten zu. Zig Ausnahmen bei so gut wie allen Roaming-Partnern verhindern jede einfache Nutzung und Preistransparenz. So wird bei innogy per Session Fee abgerechnet, bei EnBW pro Minute und bei Ionity ein höherer kWh-Preis. Hier arbeiten Anbieter mit einheitlichem Tarifmodell wie Maingau, Get Charge oder EnBW mobility+.