Volkswagen ID.3: Vorserienproduktion angelaufen

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Der ID.3 - Bild: Volkswagen Group

Emobilität made in Germany – Volkswagens hauseigene Komponentenfertigung „Volkswagen Group Components“ hat mit der Vorserienfertigung von Bauteilen für den ID.3 begonnen 

Die Vorserienproduktion des ID.3 selbst läuft bereits seit Mai, jetzt stellt VW auch die nötigen Komponenten im Konzern her. Die Elektroauto-spezifischen Teile kommen aus den Werken Salzgitter (Stator und Rotor), Kassel (Teile des Elektromotors) und Braunschweig (Batteriesystem und -gehäuse). Weitere Bauteile wie Achsen, Bremsen und Lenksystem werden an den Standorten Kassel, Poznań, Wolfsburg und Hannover gebaut.

Im Werk Zwickau kommen alle Teile zusammen, hier soll ab 2020 auch die Serienversion des ID.3 vom Band laufen. Bereits im Mai hatte VW bekanntgegeben, dass die ersten 200 Vorserien-ID.3 gebaut wurden.

In Zwickau befindet sich auch das Volkswagen Bildungsinstitut, an dem unter anderem Fortbildungen für VW-Mitarbeiter zum Thema Elektromobilität angeboten werden.

Bauteile und Komponenten der Volkswagen Group – Foto: VW Group

emobly meint: Der ID.3 wird in den nächsten Jahren das wichtigste Modell für VW sein. Gut, dass VW wichtige Teile wie den Elektromotor und das Batteriesystem selbst baut. Ein rundes Gesamtpaket entsteht aber erst, wenn VW dann auch noch die Batteriezellen selbst baut – aktuell ist für den Start der gemeinsamen Zellfertigung mit Northvolt in Salzgitter der Jahreswechsel 2023/ 2024 vorgesehen. 

Der Standort Zwickau ist nicht nur wegen des dortigen Bildungsinstituts klug gewählt, sondern auch, weil in Ostdeutschland im Zuge des Kohleausstiegs viele Menschen neue Arbeitsplätze brauchen werden.