VW ID.3 Auslieferung startet im September holprig

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VW hat noch einmal bestätigt, dass ab dem 17. Juni verbindliche Bestellungen für die “1st Editionen” des VW ID.3 getätigt werden können. Diese Edition ist europaweit auf 30.000 Stück limitiert. In den ersten vier Wochen sollen diejenigen Frühbucher verbindlich bestellen, die den ID.3 so schnell wie möglich erhalten wollen. Diese Bestellungen würden dann Anfang September bedient. Wer den Wagen erst später benötigt, könne die Auslieferung im 4. Quartal 2020 wählen. Die allgemeine Bestellmöglichkeit für den ID.3 solle Mitte Juli starten.

Erste Auslieferungswelle mit weniger Funktionen

Die breit bekannten Softwareprobleme beim ID.3 kann VW zum Start der Auslieferungen nicht lösen. Daher werden die Fahrzeuge der ersten Auslieferungstranche im September ohne die Funktionen “App Connect” und “Fernbereich Head-Up Display” (nur beim ID.3 1st Max) ausgeliefert. In Q4 ausgelieferte ID.3 sollen laut Hersteller über den gesamten Funktionsumfang verfügen.

Als Trost gibt es für Kunden der frühen Auslieferungen den “ID.3 First Mover Club”. Dieser soll nicht näher benannte Kundenvorteile und das Softwareupdate für die fehlenden Funktionen beinhalten. An sich eine Selbstverständlichkeit, die nicht keiner besonderen Erwähnung bedürfte. Finanziell kommt VW den “First Movern” ebenfalls entgegen: Die ersten drei Monate übernimmt VW die Leasingraten.

Weiterhin keine Preise für den ID.3

Unverständlich wirkt das Vorgehen von VW in Bezug auf die Preise des ID.3 Eine Woche vor Start der Bestellungen nennt VW weiterhin keine Preise, sondern nur seit langem bekannte Preiskorridore (ID.3 Basis “unter 40.000 Euro”, ID.3 1st Plus “unter 46.000 Euro” und ID.3 1st Max “unter 50.000 Euro”).