Wartezeiten von 16 Monaten / VW zieht die Notbremse für e-Up

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Bilder: Volkswagen AG

Mit Start der höheren Förderung von Elektroautos erlebte kein anderes Fahrzeug einen Boom wie der VW e-Up. Kein Wunder, denn der kleine City-Flitzer kostet effektiv weniger als 12.000 Euro nach Abzug der Förderung. Dafür erhalten Käufer eine WLTP-Reichweite von 260 km, die auf einem 32 kWh-Akku basiert. Mehr als genug für den täglichen Einsatz z.B. als Pendlerfahrzeug. Dass die CCS-Schnellladung nur mit nicht mehr zeitgemäßen 40 kW erfolgt, stört ebenfalls nicht sonderlich im Einsatzgebiet des e-Up.

Doch nun ist Schluss: Die Wartezeite für Besteller wuchsen zuletzt auf 16 Monate und mehr an. Dass dann aller Voraussicht wieder die 19% Umsatzsteuer fällig werden, dürfte für Käufer das geringere Übel sein. Angesichts dieser schlechten Lieferprognose zieht nun VW die Notbremse und verhängt einen Bestellstopp.

Verkaufsstopp für den e-Up / Bild: Volkswagen AG

Dabei darf bezweifelt werden, ob der e-Up jemals wieder zu bestellen sein wird. Der neue Kompaktwagen VW ID.1 soll nach den ursprünglichen Planungen von VW 2023 in den Handel kommen. Hält VW diesen Zeitplan, so gibt es keinen Grund für das Wiederbeleben des e-Up. Fans des e-Up bleibt die Hoffnung, dass der ID.1 erst deutlich später startet.

Neben dem e-Up dürfte auch der Seat Mii vom Stopp betroffen sein. Das dritte Geschwistermodell, der Skoda Citigo e ist bereits dauerhaft im Verkauf gestoppt.