Die Top 10 Elektroautos für 2020

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Quelle: Shutterstock

2020 rückt näher – Zeit für uns, einen Blick auf die wichtigsten E-Autos des kommenden Jahres zu werfen. Nicht berücksichtigt haben wir realitätsferne Studien sowie Ankündigungen, von denen zu erwarten ist, dass sie eher 2021 als 2020 auf die Straße kommen. Gleichzeitig enthält die Liste auch Bestandsmodelle, die 2020 noch ordentlich zulegen werden. Und natürlich listen wir wie immer nur reinelektrische Fahrzeuge auf.

Tesla Model 3

Die mittelgroße Limousine wird auch 2020 Teslas wichtigstes Modell bleiben, möglicherweise aber nochmal aufgewertet. Es kursieren Gerüchte um einen 100 kWh-Akku, damit wäre das Model 3 der Konkurrenz uneinholbar enteilt und gefährlich nah an den Reichweiten von Verbrenner-Modellen. Wenn dann auch noch der Preis so attraktiv ist wie bisher, werden die Verkaufszahlen weiter steigen.

Tesla Model 3 in rot
Foto: Tesla

VW ID.3

Volkswagens Hoffnungsträger hat definitiv das Zeug, in die Fußstapfen von Golf und Käfer zu treten, allerdings gibt es noch einen Haken: VW kämpft im Moment mit massiven Software-Problemen und muss bereits produzierte ID.3 auf Halde stellen, um zu einem späteren Zeitpunkt die Software nachliefern zu können. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit, in der Tesla dem Model 3 vielleicht schon wieder ein Upgrade spendiert.

Foto: Don Dahlmann

Opel Corsa-e

30.000 € für 50 kWh sind ein sehr attraktives Angebot von Opel, allerdings baut der Corsa-e auf dem Verbrenner-Modell auf und ist nicht als reines Elektroauto konzipiert – mit entsprechenden Nachteilen bei Raumkonzept und Bedienung. Besser als Renault Zoe und Nissan Leaf ist er auf jeden Fall.

Foto: emobly

VW e-Up

Mit dem e-Up soll es sehr bald losgehen, die Auslieferungen starten noch im Januar. Mit über 200 Kilometern Praxisreichweite und einem Kaufpreis von 22.000 € (ohne Förderung) wird er e.Go Life und smart EQ das Leben schwer machen, vielleicht aber auch viele potentielle Verbrenner-Kunden zum Elektroantrieb locken. Knackpunkt für den Erfolg des e-Up wird die Frage sein, wann die neue, erhöhte Förderung verabschiedet wird. Bei 6.000 € Förderung würde der kleine Flitzer nur noch 16.000 € kosten.

Foto: Volkswagen

Ford Mustang Mach-E

Lange sah es so aus, als würde Ford die Revolution verschlafen, mit dem Mach-E wurde jetzt aber ein vielversprechendes Fahrzeug gezeigt. Die Basisvariante für 47.000 € soll mit einer Akkuladung 450 Kilometer im WLTP-Zyklus fahren – mit dem größeren Akku (98,8 statt 75,7 kWh) sollen sogar bis zu 600 Kilometer möglich sein.

Foto: Ford

Renault Zoe

Der französische Autobauer hat seinem Erfolgsmodell dieses Jahr ein Upgrade verpasst – es gibt jetzt mehr Reichweite, mehr Ausstattung und endlich einen CCS-Anschluss (wenn auch leider nur mit 50 kW). Der Renault Zoe ist weiterhin kein Langstreckenauto, aber ein solider Allrounder, der sich dank Modellpflege auch nach fast sieben Jahren auf dem Markt nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss.

Foto: Jana Höffner

Peugeot e-2008

Der große Bruder des Peugeot e-208 (baugleich zu Opel Corsa-e) hat die gleiche, 50 kWh große Batterie verbaut, bedingt durch die Bauform aber 20 WLTP-Kilometer weniger Reichweite. Dafür ist der Kofferraum mit 430 Litern deutlich größer (Corsa-e/ e-208: 265 Liter) und der Sitzkomfort höher. Erhältlich ist er ab 35.000 €.

Foto: Peugeot

Polestar 2

Mitte des Jahres kommt der schwedisch-chinesische Polestar 2 aus dem Hause Volvo-Geely auf den Markt. Für 60.000 € gibt es einen 78 kWh Akku, Allradantrieb und ein Google-basiertes Infotainmentsystem.

Foto: emobly

Audi e-tron Sportback

Schon der e-tron SUV verkaufte sich trotz einiger Schwächen ziemlich gut, deshalb gehen wir davon aus, dass sich der e-tron Sportback ebenfalls gut verkaufen wird. Die geänderte Karosserieform und weitere Änderungen sorgen für knappe 40 Kilometer mehr Reichweite im Vergleich zum großen Bruder. Über Sinn und Unsinn eines SUV-Coupes lässt sich freilich streiten, den Kunden dürfte das aber egal sein.

Foto: Audi

Mercedes-Benz EQV

Elektroautos mit viel Platz und viel Reichweite bleiben auch weiterhin teuer, aber immerhin wird es 2020 mehr Auswahl geben. Wer bis dato ein E-Fahrzeug mit viel Platz und Reichweite wollte, konnte nur zu Teslas Model X greifen – mit dem Mercedes-Benz EQV gibt es bald ein elektrisches Modell mit noch mehr Platz und ähnlicher Reichweite, immerhin knapp über 400 Kilometer Reichweite sollen Dank 90 kWh Akku möglich sein.

Mercedes-Benz EQV
Foto: Mercedes-Benz