Diese Elektro-Autos kommen zur IAA

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Quelle: IAA

Jetzt geht’s los! Obwohl viele Autobauer der IAA bereits den Rücken gekehrt haben, werden ab dem zehnten September eine ganze Menge neue Elektroautos vorgestellt. Emobly wird für Euch vor Ort sein und alle relevanten News hier für Euch zusammenfassen. Als Vorgeschmack hier unsere Übersicht über alle neuen E-Autos, die in Frankfurt vorgestellt werden.

Wir haben dabei bewusst nur Serienankündigungen berücksichtigt, Studien oder Konzepte führen wir nicht auf – wir zeigen Euch nur die Autos, die auch wirklich bald bei den Händlern stehen werden. Wir führen nur Fahrzeuge auf, die entweder auf der IAA erstmalig vorgestellt werden, oder noch brandneu sind. Deswegen ist z.B. der Mercedes EQC nicht aufgeführt, obwohl er auf der Messe zu sehen ist.

Aiways U5

Aiways U5 an einer Ladestation

Wir legen gleich mit einer Ausnahme los, denn Aiways hat zwar keinen Stand auf der IAA, fährt aber mit dem Elektro-SUV U5 von Xi’an (China) nach Frankfurt. Der eigentliche Markstart ist für 2020 geplant, das Auto wird dann einen 65 kWh Akku haben – ansonsten sind bislang kaum Daten bekannt. Über den Preis kursieren verschiedene Spekulationen von 25.000 – 35.000 €.

Mercedes-Benz EQV

Elektro-Van Mercedes EQV

Daimler hat gerade das dritte Mitglied der EQ-Reihe (wenn man die smarts dazuzählt) vorgestellt, den EQV, der Elektro-Ableger der V-Klasse. Der 90 kWh Akku ist etwas größer als beim SUV EQC, die DC-Ladeleistung liegt ebenfalls bei 110 kW. AC verkraftet der EQV 11 kW – den Fehler mit dem zweiphasigen Lader wie im EQC macht Daimler kein zweites Mal. Aufgrund der schieren Größe ist der WLTP-Verbrauch mit 27 kWh deutlich höher als beim EQC und die Norm-Reichweite fällt fast 50 km geringer aus, „nur“ 400 km.

Mini SE

BMW i3s im Mini-Kleid, Mini SE

Der Mini SE ist schon länger bekannt, auf der IAA wird er offiziell vorgestellt. Technisch ist er ein BMW i3s im Mini-Gewand – bis auf den Akku, der ist mit 32,6 kWh nämlich um Einiges kleiner als der 42,2 kWh-Akku aus dem BMW i3s. Mit 32.500 € ist er deutlich teurer als der Opel Corsa-e (der auch in Sachen Ladeleistung und Akkugröße deutlich vor dem Mini liegt). Wir sehen den Mini SE vor allem als ein Modell für Mini-Liebhaber. Wer nach Preis und Leistung entscheidet dürfte eher zur neuen Zoe oder zum Corsa-e greifen.

Opel Corsa-e

Elektro-Opel Corsa-e

Zweimal 100 kW: Der 100 kW Elektromotor sorgt für Fahrspaß, 100 kW CCS für kurze Ladezeiten. Der Opel Corsa-e wird ein harter Konkurrent für die neue Renault Zoe, dürfte allerdings selbst an Volkswagens ID.3 zu knabbern haben. Auf der IAA zeigt Opel den Corsa-e erstmals einem breiten Publikum – bislang gab es nur eine Preview für Journalisten, bei der wir natürlich dabei waren. Bericht und Video gibt es hier.

Honda-e

Hondas erstes Elektroauto

Der Honda-e ist das erste Elektroauto der Japaner, umso bemerkenswerter ist Hondas Ankündigung, bis 2025 in Europa nur noch reine Elektroautos zu verkaufen. Mit seinem 35,5 kWh-Akku ist er auf dem Niveau des Mini SE, Honda gibt die Reichweite mit 220 km an. Die Leistung wird bis zu 113 kW betragen, ansonsten sind bislang nur sehr wenige technische Daten bekannt. Auf der IAA wird erstmals die Serienversion zu sehen sein.

Porsche Taycan

Tesla-Fighter Porsche Taycan

Der Taycan und die IAA sind eng miteinander verbunden – bereits 2015 stellte Porsche das Auto auf der IAA vor, damals noch unter dem Projektnamen „Mission E“. OffiziellvVorgestellt wurde der Taycan bereits dann am 04.09., die IAA 2019 ist nun die erste öffentliche Veranstaltung, auf der der Taycan zu sehen sein wird. Akku-Kapazität und Fahrleistungen sind auf dem Papier sehr ähnlich zu Teslas Model S – herausstechend sind vor allem 270 kW DC-Ladeleistung und Porsches Ansage, dass der Taycan deutlich mehr Dauerleistung bieten wird als Teslas Modelle.

Weitere Daten zum Fahrzeug findet Ihr in unserer ausführlichen Taycan-Analyse.

Renault Zoe R135

Renault Zoe Klassiker bekommt Facelift

Der Klassiker bekommt mal wieder ein Facelift – die Renault Zoe 50 ist bereits die dritte Generation. Neben einer optischen Auffrischung ist die größte Änderung der CCS-Ladeanschluss (leider nur mit 50 kW) und der 52 kWh-Akku. Damit ist der Akku fast 2,5-mal so viel wie in der ersten Zoe, ihr Akku lag bei süßen 22kWh. Die AC-Ladeleistung bleibt unverändert bei 22 kW – damit ist die Zoe das erste Modell mit hoher AC-Leistung und zusätzlichem DC-Anschluss, das sorgt für maximale Flexibilität.  Der Motor wird etwas stärker, noch erfreulicher ist aber, dass Renault der Zoe endlich zeitgemäße Assistenzsysteme spendieren will und dass ein neuer, stärkerer Rekuperations-Modus eingeführt wird. One-Pedal-Drive incoming!

Volkswagen ID.3

Volkswagens Hoffnungsträger ID.3

Der ID.3 ist der große Hoffnungsträger von Herbert Diess. Die günstigste Variante mit 45 kWh-Akku soll ab 30.000 € starten, die Topvariante wird stattliche 77 kWh bekommen. Die Ladeleistung an CCS wird 100 bis 120 kW betragen. Mit diesen Parametern könnte der ID.3 die Erfolgsstory des VW Golfs fortschreiben und sogar dem Tesla Model 3 gefährlich werden. Wir glauben fest an den Erfolg des ID.3 und berichten für Euch brandaktuell vom Launch-Event am Vorabend der IAA, dort wird es dann auch die ersten offiziellen ungetarnten Bilder geben (inoffiziell hatten wir ihn bereits vor der Linse).

Polestar 2

Volvos Elektrotochter zeigt den Polestar 2

Der Polestar 2 kommt zur IAA, war aber auch bereits auf großer Deutschlandtour, wir haben am Flughafen München exklusive Bilder für Euch eingefangen.