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Top der Woche

Die in den vergangenen Monaten sehr häufig zitierte „Schwedenstudie“ hat ein Update bekommen. Das wenig überraschende Ergebnis der Korrektur: Die CO2-Bilanz der Batterien für Elektroautos ist deutlich besser, als die Autoren früher behauptet hatten. Sämtliche Studien, die auf Basis der früheren Veröffentlichung des IVL Elektroautos schlecht gerechnet haben, sind damit widerlegt.

Flop der Woche

Die neue Elektroauto-Kaufprämie bremst den Verkauf von Elektroautos, weil viele Kunden auf die Erhöhung von 4.000 Euro auf 6.000 Euro warten. Die Autohersteller dürften indes wenig dagegen haben: Jedes Elektroauto, welches 2020 zugelassen wird, darf in der Berechnung der Flotten-Emissionen doppelt angerechnet werden.

Zahl der Woche

5 Millionen Euro hat Sono Motors im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne bereits Stand 6.12. eingesammelt. Für Crowdfunding-Dimensionen ein hoher Betrag, aber womöglich zu wenig, um das selbstgesteckte Ziel von 50 Millionen in den verbleibenden 24 Tagen zu erreichen.

Zitat der Woche

“Elektroautos werden schon bald die Straßen erobern”

Sagt e.Go-Chef Günther Schuh. Sein Unternehmen hat bislang jedoch reichlich wenig Anteil daran, Stand 01.12. verzeichnete die BAFA gerade einmal 126 Förderanträge für den e.Go Life. Nein, nicht pro Monat – insgesamt.

Person der Woche

Sascha Zahnd

Ist jetzt Tesla Europa-Chef, sein Vorgänger räumte den Posten nach nur einem Jahr im Amt. Besondere Verantwortung dürfte er auch für den deutschen Markt und damit auch die neue Fabrik in Brandenburg bekommen – einen neuen Deutschland-Chef hat Tesla seit dem Weggang von Jochen Rudat nämlich noch nicht berufen.

Gerüchte

Die Gerüchte zum Renault K-ZE werden konkreter, der bislang nur in China erhältliche Wagen soll 2021 als Dacia auf den europäischen Markt gebracht werden. Bislang gab es zwar schon einige Infos zum Auto, der Zeitplan war aber unklar.

Ausblick

Elektrofahrer/-innen können dem Jahr 2020 gelassen entgegenblicken, zumindest in Bezug auf die Strompreise. Unser Ladekarten-Kompass gilt weitgehend wie gehabt, zum Dezember gab es nur eine Änderung.