IAA: Der Byton CCO im emobly-Interview

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Enthüllung des BYTON M-Byte auf der IAA 2019

Byton ist eine sehr junge, chinesische Autofirma mit deutschen Wurzeln. Das Unternehmen wurde 2017 von Carsten Breitfeld gegründet, der viele deutsche Ingenieure von seinem ehemaligen Arbeitgeber BMW mitbrachte. Breitfeld verließ Byton aber zwei Jahre später und gab den Chefposten an seinen Co-Gründer Daniel Kirchert ab.

Byton ist eine Abkürzung für „Bytes on Wheels“, der Name soll zeigen, dass Byton die Autos von der Software her denkt und nicht von der Hardware. Ähnlich wie Tesla wird das Interieur der Byton-Fahrzeuge von einem riesigen Bildschirm dominiert, auf dem man sämtliche Fahrzeugfunktionen steuern kann und der vor allem die Passagiere unterhält.

Das erste Modell, das die Chinesen auf den Markt bringen wollen, ist der „M-Byte“, er kommt mit einem 72 oder 95 kWh Akku und soll im veralteten NEFZ-Testverfahren auf 430 bzw. 550 Kilometer Reichweite schaffen. Die Topvariante beschleunigt von null auf 100 in 5,5 Sekunden und ist in 35 Minuten zu 80% geladen. Der Startpreis soll bei 45.000 € ohne Steuern liegen – anhand seiner technischen Daten ordnet der M-Byte sich bei den großen Elektro-SUVs (I-Pace, e-tron, EQC und Model X) ein, preislich eher beim Tesla Model 3.

Die Priorisierung der Software sieht man auch daran, dass Byton zum M-Byte erst nur Bilder vom Innenraum und den Bildschirmen präsentierte, das finale Außendesign hingegen erst auf der diesjährigen IAA zeigte.

Wir waren bei der Enthüllung dabei und haben kurz davor den CCO (Chief Customer Officer) Andreas Schaaf interviewt. Was er uns über den Entwicklungsstand der Software, Produktionspläne und Vorbestellungen verraten hat, erfahrt ihr im Video.

Interview: Robin Engelhardt

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