VW ID.3 fast nackt in Stuttgart

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Nur noch leicht verschleiert - der ID.3 Erlkönig gesehen in Stuttgart / Foto: @gregkable via Twitter

Er ist der Hoffnungsträger von VW und soll das erfolgreichste E-Auto Deutschlands werden. Neue Schnappschüsse vom ID.3 diesmal aus Stuttgart.

Zur IAA am 9. September will der ID.3 auf einer Abendveranstaltung die letzten Hüllen fallen lassen. Bis dahin wird der erste neu konzipierte Elektro-Volkswagen noch ausgiebig getestet. So offenbar auch in Stuttgart.

Ein australischer Auto-Kenner und Journalisten-Kollege hat jetzt einen nur noch marginal verkleideten ID.3 in seiner Wohngegend in Stuttgart vor die Linse bekommen. Auffällig: Der eigenartige Buckel vor der Windschutzscheibe, der offenbar nicht zur Camouflage gehört.

Das Feedback auf Twitter fällt gemischt aus. Viele stören sich an der Optik des Wagens. Ein Tesla-Fan lästert: “Als ob der i3 und der Leaf ein noch hässlicheres Baby bekommen hätten.”

Greg Kable durfte vor ein paar Tagen einen ID.3 Prototyp fahren und war offenbar äußerst angetan. Vor allem die Performance, Manövrierfähigkeit und Verarbeitung (Schall-Isolierung) hätten ihn überzeugt, schreibt er. Der Innenraum soll geräumig sein, das Interieur allerdings wenig innovativ.

Mit einem Preis von 40.000 Euro ist das Frühbucher-Sondermodell sicherlich nicht massentauglich. Danach soll der Basispreis für den ID.3 bei 30.000 Euro beginnen. Die Auslieferung erfolgt allerdings erst Mitte 2020.

emobly meint: VW hat sich viel vorgenommen. Der ID.3 wird von den Wolfsburgern in einem Atemzug mit dem Käfer und dem Golf genannt. Sollte das Konzept aufgehen und der Wagen erfolgreich sein, könnte dies ein wichtiger Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland sein.